| Immer häufiger entscheiden
sich Haustierhalter für eine richtige Bestattung ihrer
vierbeinigen Freunde.
Gleichzeitig enden immer weniger Kadaver in der "Tierkörperverwertungsanstalt".
Wenn man mit einem Tier zwölf, fünfzehn oder noch
mehr Jahre zusammengelebt hat, dann will man eben nicht,
dass es einem als Seife oder Weihnachtskerze wiederbegegnet,
so viele Tierfreunde.
Haustiere fühlen, erinnern sich und empfinden. Oft sind
sie in lebenslanger Treue und Liebe ihren menschlichen Partner
zugetan.

Es bedarf jedoch der Zustimmung der Veterinärbehörde,
ausserdem darf das Grab nicht in der Nähe von Wasserschutzgebieten,
öffentlichen Wegen und Plätzen sein.
Doch wenn der eigene Garten fehlt, ist oft der Gang zum
Tierarzt für viele der scheinbar letzte Weg, zur "Entsorgung"
des toten Freundes.
Die gängige Praxis der Tierkörperbeseitigung
ist jedoch eine grausige Alternative:
Die Entsorgung erfolgt über spezielle Beseitigungsanstalten.
Dabei werden Klein- und Haustierkadaver zusammen mit Großtierkadavern
und Druck und hohen Temperaturen verarbeitet. Die daraus
gewonnene Substanz dient zur Herstellung von Tiernahrung
und Kosmetika.
Aus diesem Grunde entstehen immer mehr Tierfriedhöfe
in Deutschland, auf denen eine würdevolle Bestattung
des einstigen Weggefährten möglich ist.
Der Tod ist unerklärlich
und das Begraben ein Geheimnis
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